Segelschule Grosse Freiheit: Anfahrt
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Segeltafel:

Segeljacht “Nr.7”

9 Objekt(e)
Navigation
12,1“-Tagelicht-Farbkartenplotter mit Overlayfunktion für Radar (Raymarine C120)
Radomantenne M92650 2D (Raymarine)
DGPS-Antenne (Raymarine E32026 Raystar 120)
Selbsteueranlage (Raymarine ST4000MK II)
Windlupe (Raymarine ST60)
Lot/Logge (Raymarine ST60)
Uhr
elektronische Seekarten
konventionelle Seekarten
Hafenhandbücher
Lehrbücher
Navigationsbesteck
Fernglas
Handpeilkompass
Handscheinwerfer

Sende-/Empfangsanlagen
UKW-Sprechfunk mit DSC-Controller für GMDSS (M-Tech SX 35 DSC/ATIS)
UKW-Handsprechfunkgerät (ICOM IC-M1 Euro V)
Radartransponder SART, 9 GHz Search and Rescue
Seenotfunkbake EPIRB (SP 406M)

Wetter
Seewetterempfänger (NASA 147 Target)
Barometer

Besegelung
Konventionelles Großsegel mit Einleinen-Reffsystem, Lazyjacks und Sailbag
Rollgenua
Arbeitsfock
Sturmfock

Sicherheit
Rettungsinsel für 6 Personen
Automatikwesten und Lifebelts für 6 Personen
2 Rettungskragen achtern mit 100 m Leine und Sicherheitslicht
Manntaue an Deck
elektrische Bilgepumpe
Handbilgepumpe an Deck
elektrische Ankerwinsch für Buganker
60 m Ankerkette
Ersatzanker achtern
60 m Schleppleine
Radarreflektor

Komfort
Wallas Dieselheizung 3000 D
Warmwasserboiler
Decksdusche
geräumiger Kühlschrank
Gasherd mit Backofen
Großer Cockpittisch
Radio/CD/MP3 (Innen- und Außenlautsprecher)

Hier Segeljacht Nr.7 chartern
Nachdem wir in den Jahren zuvor Törns auf gecharterten Jachten angeboten hatten, konnten wir 2004 erstmals mit einer eigenen Hochseejacht in die neue Saison starten. Im November des Vorjahres bestellt, steht uns seit April 04 eine Bavaria 36/3 zur Verfügung. Stralsund ist der Heimathafen und von dort aus segeln wir jetzt im schönsten Revier der Ostsee: in den Gewässern um Rügen/Hiddensee.Die Namensfindung war wie immer bei Schiffen – ein schwieriges Unterfangen. Getauft wurde es schließlich auf den Namen “NR. 7”. Nach guter alter Reedermanier hätte es “Ulrike” sein müssen, aber es gab da massive Widerstände… Namen wie “Orion”, “Deneb” oder “Aldebaran” waren ob ihrer “Originalität” nicht wirklich angesagt. Jemand schlug allen Ernstes “Carpe Diem” vor… Also, es war nicht ganz einfach und letztlich war´s dann “NR. 7” und das passt ja auch ganz gut zur “Großen Freiheit”.

Weil “NR. 7” auch Ausbildungsjacht ist, wird sie regelmäßig von See-BG und BSH auf Herz und Nieren geprüft und besitzt das staatliche Schiffssicherheitszeugnis. Dies beinhaltet eine umfangreiche Sicherheitsausrüstung und ist rechtliche Voraussetzung, um überhaupt Ausbildungstörns fahren zu dürfen.

Bei der Ausstattung haben wir uns nicht lumpen lassen. Dazu gehört etwa ein 12,1-Zoll-Tageslicht-Radar mit integriertem Seekartenplotter. Die Radar-Overlay-Funktion ermöglicht das Radarbild auf die Seekarte zu projezieren und erleichtert Nachtansteuerungen oder das Navigieren in engen Fahrwassern erheblich. Das UKW-Sprechfunkgerät ist mit einem DSC-Controller für GMDSS gekoppelt und es befindet sich ein zweites, ebenfalls GMDSS-fähiges UKW-Handfunkgerät an Bord. Selbst wenn also die Stromversorgung des Bordnetzes ausfällt, kann man jederzeit noch Hilfe herbeiholen. Wetterempfänger, EPIRB, Radartransponder, Rettungsinsel, Automatic-Rettungswesten mit Lifebelts und Mantaue an Deck gehören ebenfalls zum umfangreichen Sicherheitspaket. Mit an Bord ist eine leistungsfähige Selbsteueranlage und natürlich eine starke Dieselheizung, die uns das Segeln auch in den kälteren Jahreszeiten erlaubt. Um bei jedem Wetter genug Leistung zu haben, wurde ab Werft gleich eine größere Maschine mit 29 PS statt serienmäßig 19 PS geordert.

Und auch die serienmäßige Segellast wurde aufgerüstet. Beim Großsegel haben wir aufgrund besserer Segeleigenschaften auf ein Rollsegel verzichtet und fahren stattdessen ein Lattengroß, das beim Bergen mittels Lazyjacks im Sailbag einfach zu handhaben ist: in den Wind fahren, Großfall lösen, Reißverschluss zu und fertig. Zusätzlich wird in 2005 ein zweites Vorstag geriggt, sodass wir bei mehr Wind die Rollgenau ganz wegnehmen können und eine Arbeitsfock als Stagsegel fahren können. Auch die Sturmfock kann dank des zweiten Vorstags schnell und einfach aufgeheisst werden. Vorteil: Während die Rollgenua ab einer bestimmten Wulstgröße am Vorstag nur noch “ästhetische” Aufgaben erfüllt, verrichten die Stagsegel weiterhin ihre Arbeit.

Von Mitte April bis Ende Oktober im Einsatz, wird das Schiff ca. zehn Wochen im Jahr durch die Segelschule genutzt. Dabei handelt es sich um so genannte Kojencharter, d.h. Ihr könnt einfach eine Koje auf einem von uns angebotenen Segeltörn buchen. Die Törns sind entweder reine Urlaubstörns oder spezielle Ausbildungstörns. Immer gilt jedoch: jeder, ob Segelerfahrung oder nicht, kann mitsegeln. Unsere Skipper sind erfahrene Leute, die entweder eine DSV-Segellehrerlizenz haben oder aber den Sportseeschiffer- oder den Sporthochseeschifferschein. Wenn´s hart auf hart kommt (z.B. dann, wenn die Crew ein merkwürdig fahles Aussehen bekommt…), sind sie in der Lage, das Boot auch allein zu segeln. Ansonsten gilt für unsere Törns: zupacken oder selber machen ist angesagt.

Für Chartercrews interessant: alle Beisegel (Arbeitsfock und Sturmfock) sind im Preis enthalten. Daneben bieten wir einige angenehme Kleinigkeiten. Das Schiff wird in der Charter und auf allen durch die Segelschule angebotenen Reisen immer inklusive Endreinigung angeboten. Jede Koje ist mit Kopfkissen und Bettdecke bestückt und frisch bezogen. Geschirrhandtücher sind obligatorisch.

NR7Riss_260_1300Auf der linken Seite könnt Ihr verschiedene Ansichten der “NR. 7”, den Riss oder die Kojenaufteilung anschauen. Dazu seien vielleicht noch weitere techniche Daten erwähnt:

Baujahr 2004

Länge über Alles 11,40 m
Breite über Alles 3,60 m
Tiefgang 1,65 m

Deplacement ca. 5500 kg
Wassertank 2 x 150 l
Dieseltank 150 l

Masthöhe 15,11 m
Großsegel 30,90 qm2
Rollgenua 36,77 qm2
Arbeitsfock 14,5 qm2
Sturmfock 4,8 qm2

Kabinen/Kojen 3/6