Segelschule Grosse Freiheit: Anfahrt
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Segeltafel:

Meilentörns

Törndauer 4 Nächte. An Bord: Samstag, 16 Uhr; von Bord Mittwoch, 10 Uhr, jeweils in Stralsund. 5 Kojen plus Skipper.

Der erste Törn auf der Nr. 7 in diesem Jahr – mit ordentlich Proviant und neuer Dieselheizung geht das gut klar. Und egal ob es nieselig ist oder die Ostersonne scheint: uns kribbelt´s seit Wochen in den winterweichen Händen und überhaupt will man einfach nur endlich raus auf See. 4 Tage und Nächte haben wir Zeit, den Bodden rund zu machen oder auf Hiddensee nachzugucken, ob der Leuchtturm noch steht oder vielleicht sogar um Rügen rumzusegeln. Wir Skipper losen diesen Törn unter uns gewöhnlich aus, weil das Hauen und Stechen sonst Überhand nimmt.

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Törndauer 4 Nächte. An Bord: Samstag, 16 Uhr; von Bord Mittwoch, 10 Uhr, jeweils in Stralsund. 5 Kojen plus Skipper.

Klassischer Maischollentörn im wunderschönen Mai an der Ostsee. In Barhöft blühen jetzt die Schlehenhecken. Einkehr zur Maischolle in Schaprode. Es ist noch frisch, aber ordentlich Proviant und eine gute Heizung an Bord. Da bleibt auch noch Zeit für einen entspannter Spaziergang am Westufer Hiddensees.

Alle Törnziele sind wetterabhängig und damit nicht garantiert

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An Bord: Samstag in Stralsund/Dänholm
Von Bord: Samstag in Stralsund/Dänholm

Einer unserer beliebtesten Törns:

Wenn der Proviant gebunkert ist und die Crew sich noch fit fühlt, ist ein kurzer abendlicher Abstecher nach Barhöft geplant.

Ankommen und die erste warme Mahlzeit an Bord genießen, bevor uns dann am nächsten Tag der erste lange Schlag hinüber nach Dänemark erwartet.

Morgens gehts dann früh bei hoffentlich westlichen Winden an Hiddensee vorbei Richtung Klintholm auf die Insel Mön.

Der frisch renovierte, idyllische Hafen zwischen Sandünen eingebettet, bietet alles, was eine moderne Marina braucht, einschließlich einer Fischräucherei und guten Versorgungsmöglichkeiten im Dorf.

Am Morgen erwartet uns dann ein einzigartiges Naturschauspiel…Möns Klint.

Durch den Öresund geht es dann zügig weiter nach Kopenhagen zu Dänemarks berühmtestem Ziel, der kleinen Meerjungfrau.

Verweilen ist angesagt und wer möchte darf gern ins Museum 🙂

Der Rückweg geht natürlich andersherum. Und ja nach Crewfit dürft Ihr auch des Nächtens segeln.

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klintholm-erbseninseln
An Bord: Samstag 16:00h in Stralsund/Dänholm
Von Bord: Samstag 10:00h in Stralsund/Dänholm

Eine sportliche und sehr lohnenswerte Tour mit wahrscheinlich nicht nur einer Nachtfahrt. Also was für Abenteurer!
Durch die Barhöfter Rinne geht es direkt bis nach Møn. Vielleicht erlebt die Morgenwache den Sonnenaufgang vor Klintholm. Ein unvergleichliches Erlebnis auf See wenn die Sonne auf den Møns Klint scheint, der übrigens sogar gute zehn Meter höher als der Königsstuhl auf Rügen ist.
Um uns mal ordentlich mit Räucherfisch satt zu essen, machen wir Halt in Smyge. Wer Schwedisch kann soll nicht denken er kommt hier damit durch. Diese Sprache hier ist vollkommen anders.
Ob Wallander-Fan oder nicht, Ystad ist genau so attraktiv wie im Fernsehen. Die Stadt hat eine faszinierende Geschichte, neoklassizischtische Bauten, interessante Museen und Kunstgalerien, 40 km Sandstrand und eine fantastische hügelige Landschaft direkt vor der Tür.
Doch auf zu den Erbseninseln. Sie werden von den Inseln Christiansø, Frederiksø, Græsholm und weiteren kleinen Felsen gebildet. Ihr nahezu mediterranes Ambiente ist einzigartig in der Ostsee. Die entlegenste Region Dänemarks, auf der dauerhaft keine 100 Menschen leben wird von einem außergewöhnlich mildem Klima beherrscht. Die Sonne hat hier die Oberhand und so wachsen hier Feigen, Wein und Maulbeersträucher. Und die weltbeste wilde Petersilie!
Das kleine Archipel wird vom Militär verwaltet und so findet man im Hafen eine Tafel mit der Aufschrift
“Das dänische Verteidigungsministerium heißt Sie herzlich willkommen”. Na dann! Die immer schon strategisch wichtige Position bezeugt auch die 350 Jahre alte, nie besiegte Festung König Christians V, dem Namensgeber der Insel.
Tagsüber ist hier ordentlich Trubel doch wenn der letzte Ausflugsdampfer abgelegt hat, setzt ganz plötzlich sehr beschauliche Ruhe ein. Zeit, sich mit dem Sundownder nach Frederiksø aufzumachen, um den zehntausendsten Sonnenuntergang zu beobachten.
Am nächsten Tag erfolgt Trennungsschmerz. Ja, wir müssen wirklich wieder zurück. Eventuell bleibt noch Zeit, Bornholm zu besuchen. Aber dann geht es über Sassnitz und vielleicht einem Boxenstop an der Stahlbroder Fischbude zurück, denn die nächste Reise wartet schon. Zu den schönsten Häfen Rügens.

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ruegen-bornholm
An Bord: Samstag 16:00h in Stralsund/Dänholm
Von Bord: Samstag 10:00h in Stralsund/Dänholm
Gut, man könnte auch die Fähre nehmen und wäre knapp vier Stunden später da. Aber warum, wenn man dort hin segeln kann? Weil die Überfahrt nach Bornholm immer ein kleines Miniabenteuer ist. Bis Rønne sind es gute 50 Seemeilen und für ein paar Stunden sieht man kein Land ringsherum. Das ist schon was anderes und man fühlt sich vielleicht zum ersten mal wie ein Seemann.
Veilleicht schaffen wir es, die Insel einmal komplett zu umrunden und sind somit in der vortrefflichen Lage, uns aussuchen zu können, ob und wo wir länger bleiben wollen, denn die Insel ist so abwechslungsreich wie kaum eine andere in der Ostsee. Hier finden sich steile Granitküsten oder schöne blaue Buchten wie am Mittelmeer. Das Innere der Insel ist eine reiche Wald- und Heidelandschaft. Fast alle Städte und Dörfer hier liegen am Meer und ihr Bild wird bestimmt durch kleine alte Fachwerkhäuser an denen im Sommer Stockrosen wachsen
Nicht nur aber hauptsächlich die Orte an der Ostküste wie Sandvig, Allinge und Tejn sind lohnenswert. Von Gudhjem geht die Fähre nach Christiansø. Diejenigen, die den Törn nach Klintholm und zu den Erbseninseln verpasst haben, bekommen jetzt die Chance, doch noch auf die Trauminseln zu gelangen.
Bestimmend waren auf Bornholm immer die Landwirtschaft und die Fischerei, die jedoch seit Jahren in der Krise steckt. Dennoch finden sich etliche Fischräuchereien auf der Insel, so wie in Hasle die “Hasle Røgeri”, die man schon von See aus an ihren Schornsteinen gut erkennen kann und wo es so richtig leckeren Fisch gibt.
Nordeuropas größter zusammenhängender Burgruinen-Komplex, Hammershus befindet sich auf dem Nordwestteil der Insel oberhalb von Hammerhavn. Im neuen Yachthafen lässt es sich allerbest im Sonnenuntergang grillen. Sind keine eigenen Vorräte vorhanden, versorgt den hungrigen Seemann ein kleiner Kiosk mit Pølser und extrem leckerem Bier aus dem Bryhuset Svaneke, der ersten und einzigen Mikrobrauerei auf Bornholm. Dieses Bier in der Hand und den Sonnenuntergang vor Augen lässt einen Segeltag sehr gediegen enden.
Doch auch dieser Törn muss enden und wir überlassen Bornholm seinem sonnigen Dasein. Über Sassnitz geht es zurück zum Dänholm. Vielleicht mit einem kleinen Boxenstop an der Fischbude in Stahlbrode.
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An Bord: Samstag in Stralsund/Dänholm
Von Bord: Mittwoch in Stralsund/Dänholm
Ja, wo segeln die denn hin? Nach Hiddensee um Hiddensee und ein bisschen mehr drumherum.

Wer einmal in flirrender Sommerhitze vor der Westküste entlang gesegelt ist und vorm Strand den Anker geworfen hat, versteht einmal mehr, warum wir das hier alles machen. Eine wundervolle Aussicht, weiße Sandstrände türkisfarbenes Wasser. Einfach herrlich vom Boot ins Wasser zu hopsen.

Und genaugenommen besichtigen wir auf diesem Törn Sünkes Lieblingsinsel von allen Seiten. Er kennt die besten Restaurants und die schönsten Plätze zum Sonnen und Baden. Was will man mehr. Ein herrlicher Urlaubstörn, und das Appartement segelt gleich mit.

Eine absolute Erholung in 4 Tagen.

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An Bord: Samstag in Stralsund/Dänholm
Von Bord: Mittwoch in Stralsund/Dänholm

Ja, wo segeln die denn hin? Nach Hiddensee um Hiddensee und ein bisschen mehr drumherum.

Wer einmal in flirrender Sommerhitze vor der Westküste entlang gesegelt ist und vorm Strand den Anker geworfen hat, versteht einmal mehr, warum wir das hier alles machen. Eine wundervolle Aussicht, weiße Sandstrände türkisfarbenes Wasser. Einfach herrlich vom Boot ins Wasser zu hopsen.

Und genaugenommen besichtigen wir auf diesem Törn Sünkes Lieblingsinsel von allen Seiten. Er kennt die besten Restaurants und die schönsten Plätze zum Sonnen und Baden. Was will man mehr. Ein herrlicher Urlaubstörn, und das Appartement segelt gleich mit.

Eine absolute Erholung in 4 Tagen.

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klintholm-erbseninseln
An Bord: Samstag 16:00h in Stralsund/Dänholm
Von Bord: Samstag 10:00h in Stralsund/Dänholm

Eine sportliche und sehr lohnenswerte Tour mit wahrscheinlich nicht nur einer Nachtfahrt. Also was für Abenteurer!
Durch die Barhöfter Rinne geht es direkt bis nach Møn. Vielleicht erlebt die Morgenwache den Sonnenaufgang vor Klintholm. Ein unvergleichliches Erlebnis auf See wenn die Sonne auf den Møns Klint scheint, der übrigens sogar gute zehn Meter höher als der Königsstuhl auf Rügen ist.
Um uns mal ordentlich mit Räucherfisch satt zu essen, machen wir Halt in Smyge. Wer Schwedisch kann soll nicht denken er kommt hier damit durch. Diese Sprache hier ist vollkommen anders.
Ob Wallander-Fan oder nicht, Ystad ist genau so attraktiv wie im Fernsehen. Die Stadt hat eine faszinierende Geschichte, neoklassizischtische Bauten, interessante Museen und Kunstgalerien, 40 km Sandstrand und eine fantastische hügelige Landschaft direkt vor der Tür.
Doch auf zu den Erbseninseln. Sie werden von den Inseln Christiansø, Frederiksø, Græsholm und weiteren kleinen Felsen gebildet. Ihr nahezu mediterranes Ambiente ist einzigartig in der Ostsee. Die entlegenste Region Dänemarks, auf der dauerhaft keine 100 Menschen leben wird von einem außergewöhnlich mildem Klima beherrscht. Die Sonne hat hier die Oberhand und so wachsen hier Feigen, Wein und Maulbeersträucher. Und die weltbeste wilde Petersilie!
Das kleine Archipel wird vom Militär verwaltet und so findet man im Hafen eine Tafel mit der Aufschrift
“Das dänische Verteidigungsministerium heißt Sie herzlich willkommen”. Na dann! Die immer schon strategisch wichtige Position bezeugt auch die 350 Jahre alte, nie besiegte Festung König Christians V, dem Namensgeber der Insel.
Tagsüber ist hier ordentlich Trubel doch wenn der letzte Ausflugsdampfer abgelegt hat, setzt ganz plötzlich sehr beschauliche Ruhe ein. Zeit, sich mit dem Sundownder nach Frederiksø aufzumachen, um den zehntausendsten Sonnenuntergang zu beobachten.
Am nächsten Tag erfolgt Trennungsschmerz. Ja, wir müssen wirklich wieder zurück. Eventuell bleibt noch Zeit, Bornholm zu besuchen. Aber dann geht es über Sassnitz und vielleicht einem Boxenstop an der Stahlbroder Fischbude zurück, denn die nächste Reise wartet schon. Zu den schönsten Häfen Rügens.

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An Bord: Samstag Stralsund/Dänholm
Von Bord: Dienstag in Stockholm

Törndauer 10 Tage. An Bord: Mittwoch, 16 Uhr in Stralsund; von Bord: Samstag, 10 Uhr in Stockholm. 5 Kojen plus Skipper.

Eine ordentliche Tour mit Seemeilen ohne Ende. Spaß und Fischbrötchen kommen dabei aber garantiert nicht zu kurz. Durch den Strelasund und den Greifswalder Bodden mit Station in Sassnitz oder über Hiddensee geht es direkt über Nacht nach Bornholm. Vielleicht schaffen wir´s aber auch nur bis Ystad und gucken, was Kommissar Wallander mit dem schönen Schonen meint.

Wenn´s richtig gut läuft, nehmen wir am nächsten Tag die Erbsen und genießen die herrliche Idylle dieses Inselgrüppchens und suchen uns eine schöne Badestelle. Überhaupt: Inseln und Inselchen sind auf diesem Törn unsere ständigen Ziele. Eine ungewöhnlicher als die Andere. Auf geht´s nach Utklippan – der Name ist Programm: eine Felsformation, die der schwedischen Kriegsmarine als Bollwerk diente und nun ein ähnliches Aus-der-Zeit-gefallen darstellt, wie unser Ruden am Boddenausgang oder Helgoland in der Nordsee. Nächstes Etappenziel ist die Insel Öland. Passt die Großwetterlage, soll Kalmar im Sund unser Hafen sein. Hier können wir neu Verproviantieren und Wasser bunkern. Weiter geht’s am Ferienhaus der schwedischen Königsfamilie vorbei Richtung Gotland.

Der Krieg zwischen der mächtigen Dänenkönigin und Mecklenburg war beendet. Die Häfen von Rostock, Wismar und Stralsund wurden unter dem Druck der Hanse für die Likedeeler Störtebecker und Michels geschlossen. Verfolgt und vogelfrei legen sie die Ruder nach Gotland, um für einen beträchtlichen Teil ihrer Beute Unterschlupf in Visby zu finden. Das wollen wir sehen! Und diese Geschichte atmen. Wir nehmen uns die Zeit und schauen uns diesen aufgeladenen Eckstein in der Ostsee an. Jetzt wird´s langsam Ernst, denn die Schärenkreuzerdichte nimmt zu. Das Ziel ist Nynäshamn, ein typischer Yachthafen in Schweden am südlichen Eingang des Stockholmer Schärengartens. Fast 30.000 Inselchen, teils mit Sauna drauf, teils unbewohnt, mal mit einem roten Schwedenhäuschen, mal nur mit einer Kiefer und einem Steg… man kann sich gar nicht sattsehen an Postkartenidylle.

Und es hört nicht auf. Bis nach Sandham ist es aber noch ein navigatorisches Gesellenstück; Gott sei dank verstehen wir unser Handwerk. Unsere letzte Etappe beginnt: schon kurz nach dem Auslaufen durchsegeln wir die fantastische Schärenlandschaft und kommen unserem Ziel immer dichter, bis es vor uns liegt: die wunderschöne Kulisse von Stockholm, das Venedig des Nordens. Hier will man nicht mehr weg. Hoffentlich gibt´s im Hafen Wasahamnen noch ein Plätzchen…

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Törndauer 10 Tage. An Bord: Mittwoch, 16 Uhr in Stockholm; von Bord: Samstag, 10 Uhr in Stralsund. 5 Kojen plus Skipper.

Eine ordentliche Tour mit Seemeilen ohne Ende. Spaß und Fischbrötchen kommen dabei aber garantiert nicht zu kurz. Los geht´s im Stadthafen Wasahamnen. Wir verproviantieren und bunkern erstmal was geht, richten uns ein und machen vielleicht sogar abends schon los und erkunden ein wenig den Stockholmer Schärengarten. Die wunderschöne Kulisse von Stockholm, das Venedig des Nordens, ist nun achteraus. Entweder wir finden nen Stein, an den wir ne Heckleine rantüddeln oder es geht rüber ins Segelmekka Sandhamn auf der Insel Sandön. Überhaupt: Inseln und Inselchen sind auf diesem Törn unsere ständigen Ziele. Eine ungewöhnlicher als die Andere. Fast 30.000 Inselchen, teils mit Sauna drauf, teils unbewohnt, mal mit einem roten Schwedenhäuschen, mal nur mit einer Kiefer und einem Steg… man kann sich gar nicht sattsehen an der Postkartenidylle.

Und es hört nicht auf. Ab jetzt gilt Kurs Süd und das vielleicht nächste Ziel ist Nynäshamn, ein typischer Yachthafen in Schweden am südlichen Eingang des Stockholmer Schärengartens. Eigentlich sind wir auf den Spuren eines Seefahrers unterwegs, der seinen Namen seiner Trinkfestigkeit verdankt: „Stürz den Becher“. Nicolao Stertebeker kaperte mit den Kollegen seiner Zunft im Auftrag der schwedischen Krone Viktualienschiffe der Hanse bis vor Stralsund und Danzig und teilten die Beute zu gleichen Teilen, nach denen die baltischen Jack Sparrows dann auch benannt wurden: Likedeeler Vitalienbrüder. Da Visby auf Gotland das damalige Hongkong Schwedens war, traf sich dort alles, was segeln konnte – und wir jetzt auch. Am nächsten Tag geht´s nach Borgholm auf Öland oder auf die Festlandseite nach Kalmar. Das Wasserschloss dort ist dort so dicht am Hafen, dass man direkt an der Festungsmauer anlegen will. Außerdem ist die Stadt viel zu schön, um sie nicht mitzunehmen. Und einkaufen müssen wir ja auch mal wieder, wenn nur noch „Sweet Asia Cracker“ da sind. Das nächste Etappenziel soll entweder Utklippan sein. Eine abenteuerliche Mischung aus Felsen, Walfangstation und Feuerland. Hier hat man ein perfektes Sprungbrett in alle Richtungen: der kleinste gemeinsame Nenner aus Weg und Ziel ist Südwest. Da kommt normalerweise der Wind her. 2 Tage auf Dauerkreuz zu Christians Lieblingsinsel sind z.B. möglich aber eher für überzeugte Salzbuckel. Außerdem hat die Schärenlandschaft ab Karlskrona bis Karlshamn irre schöne Inselchen, auf deren Rückseite Ringe in den Fels gehauen wurden, damit wir uns da mit rantüddeln können.

Entweder wir bleiben in dieser Idylle über Nacht liegen und warten auf den Sonnenaufgang oder wir machen nur ein Tagesbadestopp und segeln weiter nach Karlshamn in den Inselhafen Vägga Fiskehamn. Alles hier ist niedlich. Das Hauptfortbewegungsmittel in den Schären ist schwimmfähig und segelt. Und da die Schweden eine sehr traditionsbewusste und naturverliebte Nation sind, segelt man hier den Schärenkreuzer und das Folkeboot. Selbst See-Jollen sind hier häufiger zu sehen als Motorgetriebenes. Irgendwann müssen wir aber auch weiter Etmal nach Süden machen. Entweder wir schaffen einen guten Anlieger gen Süd mit 6 Knoten FüG, dann könnte Allinge auf Bornholm das nächste Ziel sein. Die Sonneninsel hat ihrer Inselhaftigkeit und der riesigen Wasserfläche drumrum überdurchschnittlich viele Sonnentage zu verdanken. Hier leihen wir uns manchmal Fahrräder aus und fahren zur nie eroberten Festung Hammershus und kaufen uns da ne Leckmuschel. Übrigens Einkaufen… frisches Obst und Gemüse oder Selbstgemachtes und Eingekochtes findet man in ganz Skandinavien am Wegesrand. Nett drappiert, wie aus der „Landlust“, mit einer Kasse des Vertrauens und gut is.

Weiter geht´s nach Ystad? Wallander müsste hier skurrile Morde ermitteln und der Hafen ist auch ganz putzelig. Hier gibt´s am Fährhafen einen Trödler, bei dem man stundenlang nicht mehr rauskommt. Schafft man das doch, dann mit Kraft rüber nach Mön oder einen weiteren Anlieger gen Lohme auf Rügen. Unterwegs noch das Schweden- und Dänemarkduo von der Steuerbordsaling holen und langsam in die Zielfahrt schwenken. Jetzt gilt´s den Resturlaub so lang wie möglich zu strecken: Hiddensee, Schaprode, Altefähr…nur nicht so schnell nach Hause.

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Segeln / Wetter: Nebel

Törndauer 4 Nächte, an Bord Samstag 16:00 Uhr, von Bord Mittwoch 10:00 Uhr

Proviant einkaufen und Heizung an.

Der Letzte Törn des Jahres. Erfahrungsgemäß was für Schwerwetterfetischisten und solche die gern mal wissen wollen, wie sich die Nummer 7 denn so im Sturm seglet. wer lust hat kommt hier rund Rügen in Rekordgeschwindigkeit.

Es kann aber auch alles ganz anders kommen. Wenig wind, milde Temperaturen und ein gemütliches abschiednehmen von der Saison. Alles ist möglich und das Wetter bestimmt wie immer den Kurs.

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